„Die Hoffnung stirbt zuletzt“ – der Glaube nie!

Hoffnung zu haben, dass eine Sache besser wird oder dass ein Zustand sich ändert, ist zwar eine positive Ausrichtung, lässt uns aber passiv bleiben. Der Glaube an uns selbst, an ein perfekt funktionierendes Universum, ist eine aktive Kraft, die uns schützt und immer verfügbar ist.

Hoffnung zu haben in einer aussichtslosen Situation, kann uns lange am Leben halten. Oft ist es sogar so, dass nichts anderes bleibt als die Hoffnung. Denken wir nur an verschüttete Bergleute oder an den Höhlenforscher, der unlängst gerettet wurde. Geht man davon aus, dass alles mit allem verbunden ist und energetisch schwingt, dann ist die Schwingung der Hoffnung der Hilfesuchenden vielleicht genau der Antrieb, der die Retter zu Höchstleistungen animiert. Diese Energie erreicht sie als Mitgefühl und als Wunsch zu helfen. Ohne Hoffnung wären wir arm und würden sehr schnell aufgeben. Zudem hoffen auch die Retter, dass sie noch rechtzeitig kämen, um das Schlimmste zu verhindern. So kann sich Hoffnung auch gegenseitig bedingen und verstärken. Die Helfenden haben dabei den aktiven Part, doch ohne ihren Glauben an das Gelingen ihrer Aktion, wäre das Unterfangen nur halb so kraftvoll. „Der Glaube versetzt Berge“ – und er aktiviert die Kreativität nach Machbarkeiten, ohne die solche Herausforderungen kaum zu meistern sind.

 

Auch auf unseren privaten Alltag und auf unser Berufsleben ist das umsetzbar. Wie oft hoffen wir, dass die Dinge besser werden? Dass der Partner oder die Partnerin sich ändern, dass der Chef unsere Genialität erkennt oder der Prinz genau vor unserer Haustüre den weißen Schimmel parkt? Schlicht und ergreifend, wir hoffen auf ein Wunder! Dabei verstreicht die Zeit, wir hoffen weiter und es verstreicht noch mehr Zeit, ohne dass sich etwas ändert! Natürlich dürfen wir einfach auch nur hoffen, aber in dieser passiven Haltung fühlen wir uns ganz schnell als Opfer – und unser Selbstwert sinkt!

 

Sehr viel besser ist es, wenn wir den Glauben an die uns innewohnende Kraft wieder aktivieren. Das geht selbst dann, wenn man schon ganz unten auf der Leiter steht. Wer an sich selbst glaubt, der traut sich auch, an seiner Lage etwas zu ändern. Es müssen ja nicht immer gleich die ganz großen Veränderungen sein. Ein Anfang ist, den Zustand überhaupt anzuerkennen, der uns so zu schaffen macht. Das ist ein innerer Vorgang, der Mut erfordert. Man macht sich sozusagen klar, was ist! Jetzt werden viele denken: „ Ja, aber was ist, ist ja klar!“ Und genauso ist eben nicht! Wir drücken uns nämlich in Wirklichkeit um diesen unangenehmen Akt herum und er wird unmerklich ein Schatten unseres Selbst. Sagen, was ist – löst die Blockade! Ein Strickwerk löst sich auf, wenn man nur einen einzigen Faden zieht. Im menschlichen Zusammenleben, in all unseren Beziehungen, ist das ähnlich. Wir hoffen auf eine Lösung von Außen, die auch kommen wird, doch vorausgehen muss ein innerer Perspektivenwechsel. Wenn im Umkehrschluss eine Entscheidung im Außen diesen Wechsel erzwingt, sei es durch den Verlust eines Partners, der Arbeitsstelle oder einer Krankheit, dann befinden wir uns in der passiven Rolle und leiden – zumindest solange, bis wir den Spieß wieder umdrehen. Erfahrungsgemäß kann das dauern!

 

Ich denke, beides ist wichtig – der Glaube und die Hoffnung! Hoffnungslosigkeit ist nämlich nicht einmal mehr ein Vakuum – der Mensch gibt auf! Allein der Glaube ist jetzt stark genug, um das Blatt noch einmal zu wenden.

 

Spirituelle Gedanken zum Thema finden Sie auf meiner Internetseite

„Schamanischer Text – Juli 2014“        http://www.texte-lounge.de/10.html

 

 

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