Umschalten – von Suchen auf Empfangen

Jeder von uns kennt das – wenn wir etwas krampfhaft wollen, dann wird das meist gar nichts! Das fängt bei der Partnersuche an, geht über die Jobsuche weiter und hört für Geschäftsleute bei der Gewinnung neuer Kunden auf.

Je erpichter wir auf der Suche sind, desto weniger finden wir, was wir suchen! Dazu kommt noch, Menschen spüren, wenn jemand sie verbissen erobern möchte und reagieren mustergültig mit einem gesagten oder ungesagten „Nein!“ Hmm – und nun? Das Einzige, was hilft, wir müssen unsere Taktik ändern und unsere krampfhaften Bemühungen aufgeben! Sobald wir losgelassen haben, können nämlich wieder Wunder geschehen. Da klingelt plötzlich das Telefon und ein Kunde ruft an, eine Firma lädt zum Vorstellungsgespräch ein oder die hübsche Blonde aus der Kantine, auf die wir schon lange ein Auge geworfen haben, setzt sich zu uns an den Tisch.

 

Dabei handelt es sich nicht um ein Paradoxon, sondern schuld ist unsere starre Erwartungshaltung, die wir beim Suchen an den Tag legen. Wir wollen etwas haben um jeden Preis – und bekommen es deswegen erst recht nicht!

 

Suchende erzeugen eine Art, sagen wir unguter Schwingung und davon ausgehend üben sie einen unbewussten Druck auf ihre Mitmenschen und auf sich selbst aus. Die Luft ist nicht rein! Viele der Suchenden stehen zudem unter Erfolgszwang, Vorgesetzte, Partner, Freunde oder der Geldbeutel, sie alle wollen Erfolge sehen! Auch der hausgemachte Druck schwebt wie ein Damoklesschwert über uns! Druck bleibt Druck, egal wo er herkommt. Die Anspannung wächst, kein Ergebnis in Sicht! Permanenten Druck hält niemand auf Dauer aus! Es ist höchste Zeit, um zu reagieren und den Schalter von „Suchen“ auf „Empfangen“ umlegen! Wie so oft, das Zauberwort heißt „loslassen“! Der Wunsch darf trotzdem präsent bleiben, aber im Hintergrund. In den Zeiten, in denen wir akribisch suchend durch das Leben streifen, sind wir nicht offen. Wir haben einen Tunnelblick! Wir sehen nicht, was um uns herum vor sich geht! Wir sehen nicht, was uns das Leben bringen möchte! Wir sind in unserer eigenen, engstirnigen Suche gefangen!

 

Ein Beispiel aus der Partnersuche, genauer gesagt – die Suche nach einem bestimmten Beuteschema! Beuteschema ist das vorgefasste Bild, wie Er oder Sie sein muss, damit ich mich verliebe. Hat was Dogmatisches! In erster Linie ist dabei das Aussehen gemeint: Groß, sportlich und dunkle Haare, blonde, lange Mähne, blaue Augen, usw. Die Fixierung ist so wunderbar klar, dass Mitmenschen, die außerhalb des Schemas laufen, gar nicht wahrgenommen werden, obwohl sie vielleicht potentielle Kandidaten wären. Die Suchenden sind nicht auf Empfang gepolt, sie sind schubladengepolt! Ist doch schade, oder?

 

Das ganze Dilemma kann sogar noch weitergehen, denn Empfangen will gelernt sein. Ja, vielleicht staunen jetzt einige? Nicht jeder kann guten Gewissens empfangen, viele glauben unbewusst, sie hätten es gar nicht verdient oder müssten dafür etwas leisten. Natürlich müssen wir etwas tun, aber es reicht aus, stets sein Bestmögliches zu geben. Damit sind die Weichen gestellt und unsere Absicht ist klar! Wenn nichts mehr geht, dürfen wir dem Leben vertrauen. Das Leben erwartet unsere Hingabe und wird uns ganz sicher eine Botschaft senden. Ob die dann so aussehen wird, wie wir es erwarten, bleibt dahingestellt! Aber wir dürfen stets davon ausgehen, dass es immer zu unserem Besten ist. Nicht alles, was wir wollen ist auch das, was wir brauchen – aber dazu mehr in einem anderen Artikel.

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