Manchmal bekommt man etwas geschenkt


An sich ist die Welt voller Geschenke, wir sehen sie nur meist nicht. Die Blumen im Park, die Kiesel am See, die Vogelfeder auf unserem Weg – die Natur ist großzügig, sie verschenkt, ohne etwas dafür zu erwarten.

Wer eine Vogelfeder findet, darf sich freuen. Federn sind Geschenke des Himmels! Nicht umsonst wird die Feder mit den Dichtern und Schriftstellern assoziiert! Die Inspirationen zu all den vielen Gedichten und Geschichten kommt von höchster Quelle, die Worte fließen durch die Feder auf das Papier. So schreiben zu können, ist eine Gabe – ein Geschenk!

 

 

Wer es wagt, sich in die Geschenke der Natur hinein zu fühlen, der erhält Botschaften. Aus allem, was uns begegnet, kann man lesen. Die Farbe der Feder, der Vogel, von dem sie stammt, der Fundort, ihre Beschaffenheit, die Form eines Steines, seine Farbe, hat er Rillen, Furchen oder Absprünge – das, was wir vorfinden, spiegelt unsere versteckten Gedanken und Gefühle. Wer sich auf das Reich der Symbolik und der Bilder einlässt, der findet dort Antworten auf seine Fragen. Manchmal taucht spontan ein Geistesblitz auf, der uns weiterhilft, manchmal dauert es länger und wir müssen die Botschaft des Symbols erst entschlüsseln.

 

Bestimmt kennen alle das Orakel mit dem Gänseblümchen: Er liebt mich, er liebt mich nicht, sie liebt mich, sie liebt mich nicht … irgendwann sind alle Blütenblätter gezupft und das Blümchen hat gesprochen. Wir Menschen lieben diese Mystik und wir brauchen diesen Zauber. Er verbindet uns mit unseren unbewussten Anteilen, die tief in uns schlummern. Während wir Blatt für Blatt entfernen, hoffen wir zwar inständig, dass wir geliebt werden, aber wenn es nicht so ist, dann tauchen auch untrügliche Signale in uns auf, die uns diese Wahrheit bringen.

 

Die intuitive Verbindung der Menschen zur Natur ist über die Jahrhunderte in unseren Breitengraden verloren gegangen. Alles ist mit allem verbunden und die Antwort liegt stets in uns – da haben uns die Naturvölker einiges voraus! Wer wieder fühlen lernt und sich für die Sprache und die Wunder der Natur öffnet, der wird Kraft tanken und selbstbewusster seinen Weg gehen. All die kleinen und großen Überraschungen am Wegesrand sind dazu da, um uns zu erfreuen und um gesehen zu werden. Vielleicht wird uns dann auch irgendwann klar, dass es im Leben keine Zufälle gibt. Unser normaler Lebenszustand ist mit einem Traum vergleichbar, wir sind nicht wach! Es warten so wunderbare Geschenke da draußen auf uns, die uns aufrütteln wollen, wieder mit allen Sinnen durch dieses Leben zu gehen. Es geht ganz einfach! Achten Sie doch bei Ihrem nächsten Spaziergang einmal bewusst darauf, was Ihnen so alles begegnet. Sie können auch mit einer Fragestellung losgehen und sehen, was sich Ihnen dazu zeigt.

Und wer weiß – vielleicht finden Sie eine Feder – ein Geschenk des Himmels!

 

 

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