Update „Leben“

Was passt nicht mehr zu mir?

Update Leben

Orchideen stehen für den Neuanfang

Wir updaten in regelmäßigen Abständen unsere elektronischen Geräte, lassen die Systeme von Virenscannern durchsuchen oder entscheiden uns gar für eine neue Software. Wir wissen, wie wichtig solche Updates für unsere Computer und Smartphones sind – wir wollen geschützt und auf dem neuesten Stand sein!

So wie Computer und Co braucht auch unser Leben von Zeit zu Zeit ein Update. Manchmal sind es nur kleine Neuerungen und sie mögen im Gesamtsystem kaum auffallen, manchmal jedoch liefert das Leben größere Datenpakete, die nicht nur länger zum Aufspielen brauchen, nein, sie verändern das komplette Programm und benötigen einen Neustart. Wer über längere Zeit einen schon lange notwendig gewordenen Service verweigert, der braucht sich am Ende nicht wundern, wenn sein Netzwerk nicht mehr stimmig ist.

 

Wir Menschen verändern uns und diesen Prozess können wir auch nicht aufhalten. Mit uns verändern sich die Erde und das Universum. Dass Dinge, Gegebenheiten, Gefüge oder unsere Gefühle immer so bleiben wie sie sind, ist eine Illusion! Wir bewegen uns ständig, meist unbewusst, aber es gibt keinen Stillstand!

 

Wer sich nicht bewegen will und am Alten festhält, obwohl es nicht mehr trägt, der nimmt sich selbst die wunderbaren Gelegenheiten, die das Leben bietet. Das Neue hat keinen Platz! Deswegen ist es so wichtig, von Zeit zu Zeit, in seinem Leben aufzuräumen. So wie wir einen Keller, einen Dachboden, eine Garage oder unseren Kleiderschrank entrümpeln, können wir auch mit unserem Leben verfahren. Tun wir das nicht, dann schleichen sich fremde Meinungen, ungute Gefühle und noch vieles mehr in unser Leben ein und halten uns fest. Alles, was nicht zu uns gehört, ist vergleichbar mit Viren, die ein Computersystem befallen können. Sie zwingen uns bestimmte Muster auf oder verhindern den Zugriff auf Menschen, Dinge oder Situationen, die uns guttun und unser Wachstum fördern würden. Die innerliche Aufräumaktion betrifft auch Menschen, die sich in unserem Umfeld aufhalten oder unsere berufliche Situation. Wenn wir bewusst unsere Netzwerke überprüfen, merken wir sehr deutlich, wer oder was noch wirklich dazugehört und wer oder was nicht mehr. Dieses Erkennen kann sehr schmerzhaft sein, weil auch Verwandte, Freunde, der Partner oder unsere langjährige Arbeitsstelle mit überprüft werden. Kurzum – unsere gehegte und gepflegte Komfortzone steht auf dem Prüfstand! Denn es steht nirgendwo geschrieben, dass unsere Sandkastenfreundin auch heute noch unsere Interessen teilen muss oder dass unser Kumpel aus dem Sportverein, immer das für uns bleibt, was er damals in der Sturm- und Drangzeit einmal war. Daran ist nichts Schlimmes – ganz im Gegenteil – es ist schlicht und ergreifend der Wandel, der in uns und um uns herum vor sich geht.

 

Schön, wer jetzt ehrlich sein kann – erst einmal sich selbst und dann den Betroffenen gegenüber. Dabei geht es um ein liebevolles Loslassen, nicht um ein „Um-sich-schlagen“! Es ist eine Art der Selbstliebe, nicht des Egoismus – sie sorgt für eine neue, gesündere Ordnung. Auch wer es nicht wahrhaben will, auch das Umfeld profitiert von dieser neugeschaffenen Klarheit. Wer ab und zu Körper und Geist bewusst scannt, der wird merken, wie heilsam das sein kann. Dazulernen, neugierig bleiben und von Zeit zu Zeit Speicher freigeben, dann bleiben Körper und Geist beweglich und empfinden Glück und Freude.

Also nicht vergessen: Update „Leben“ – aktivieren!

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