Wake-Up-Call

Was siehst du, wenn du morgens aufwachst und aus dem Fenster schaust? Siehst du die verborgene Schönheit hinter den Morgennebeln, die Sonnenstrahlen, die hie und da durch graue Wolken blitzen, die Vögel, die von Baum zu Baum fliegen, das Eichhörnchen, das eifrig über den Boden huscht?

Wake up call

 

Oder siehst nur einen weiteren, grauen Tag auf dich zukommen, der ohne Leben ist und ohne Überraschungen? Oder siehst du vielleicht gar nichts, weil dein Herz schwer ist und dein Kopf voller dunkler Gedanken über die Schwere des Lebens?

Polarität – hier ist unser Verstand zu Hause

Wir sehen das, was wir sehen wollen und das Leben bringt uns das, was wir denken und uns vorstellen. Nun mag sicher mancher sagen: „Was soll ich an einem grauen, regnerischen Tag schon anderes sehen als Einheitsgrau?“ Natürlich ist es so, dass unsere Augen den grau verhangenen Himmel sehen, aber das miese Gefühl, das uns dabei überkommt, entsteht, weil wir den Anblick da draußen werten. Es ist wie ein automatisches Programm, das in uns abläuft. Es gibt nämlich auch unzählige Menschen auf diesem Planeten, die jubeln würden, könnten sie endlich einen regnerischen Himmel sehen. Zum Beispiel Menschen, die in den trockenen Gebieten unserer Erde leben. Für sie ist jede Wolke ein Geschenk!

Unsere Gefühle entstehen aus unserer persönlichen Sicht der Dinge. Am besten wäre es, wenn wir all unsere Bewertungen einfach aufgeben könnten und die Dinge so betrachten würden, wie sie sind. Doch das ist ein schwieriges Unterfangen, weil wir meist unbewusst urteilen. Wir bemerken gar nicht, dass wir laufend etwas bewerten. Wir Menschen sind in der Polarität zu Hause, denn nur so begreift unser Verstand die Welt. Unser Wertesystem wird bereits im Kindesalter aufgebaut, ist tief verankert und läuft wie am Schnürchen. Dazu kommt noch, dass die jeweilige Gesellschaft, in der wir leben, Teil dieses Wertesystems ist, ja, es sogar aufgestellt hat. Und nachdem fast alle um uns herum so ähnlich ticken wie wir, glauben wir, dass alles seine Richtigkeit hat und kommen dem Trugschluss nicht auf die Spur. Im Grunde bewerten wir alles, immer und ständig. Denn auch wenn wir positiv bewerten – wir werten! Wir können gar nicht anders, unser Ego gibt vor und wir – schnurstracks hinterher!

Gibt es einen Ausgang aus diesem Bewertungskarussell?

Ja, es gibt einen Ausgang – sich dessen bewusst zu werden, dass ich auf dieses Karussell mit aufgesprungen bin und mich seitdem in einem sehr kleinen Kreis drehe. Die Aufhebung dessen, was unserer Meinung nach einen schönen Tag ausmachen würde oder einen perfekten Menschen, würde unser komplettes Weltbild verändern und der Erde Segen bringen. Tagtäglich werden wir zugeschüttet mit Informationen, die andere aufbereitet haben und in uns einpflanzen. Sie sagen uns, was gut für uns ist und was nicht so gut ist. Sie sagen uns, wer gut ist und wer nicht. Auf diese Weise lassen sich Finanzsysteme und Konsum super kontrollieren. Sind wir unbewusst, dann lassen wir uns blind durch unser Leben führen, schlimmstenfalls sogar in die Irre.

Wake-up-Call

Wenn du also morgen früh aufwachst, dann sei dir bewusst, dass dies ein wunderbarer Tag für dich werden kann, egal ob die Sonne scheint oder ob es draußen regnet, egal ob du zur Arbeit musst oder frei hast, egal ob du alleine bist oder in Gesellschaft! Sei gewiss – auch ein Regentropfen, der sein Köpfchen an deiner Fensterscheibe reibt, trägt den Zauber der Schöpfung in sich.

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