„Zeit und Raum vergessen“

Ich weiß nicht, wie es euch ergeht? Ich hoffe, ihr alle habt auch eine Tätigkeit, eine Arbeit oder ein Hobby, bei der ihr Zeit und Raum vergesst.

Zeit und Raum

 

Bei mir ist es oft das Schreiben, das mich alles um mich herum für Stunden vergessen lässt. Grund genug, um einmal darüber nachzudenken, 

ob es Zeit und Raum, so wie wir sie kennen, vielleicht gar nicht gibt? Sie existieren vielleicht nur in unserem Gedankenkonstrukt, weil wir uns die Welt und das Leben sonst nicht erklären könnten. Unser Leben verläuft linear und in der Polarität, sonst würde sich unser Ego nicht auf diesem Planeten zurechtfinden. Es ist das reine Gegenwärtig sein, das uns dieses wunderbare Erlebnis „Zeit und Raum vergessen“ beschert. Die Welt da draußen verschwimmt mit dem Flow, wir nehmen sie nicht mehr wahr! Wir sind eins! Bis dann der Punkt kommt, der uns wieder in den Alltag zurückbefördert. Oft fühlt sich das an, als wenn wir aus einer Trance erwachen und es dauert ein Weilchen, bis wir die Orientierung zurückgewinnen.

Was aber, wenn es genau umgekehrt ist? Wir waren eine Zeitlang in unserem eigentlichen Zuhause, in der Ewigkeit, in der Glückseligkeit und kehren nun zurück in den Traum, der auch „das Leben“ genannt wird.

Zugegeben, diese Theorie ist nicht ganz einfach nachzuvollziehen! Und ja, ich bin mir sicher, dass sie auch nicht mit dem Verstand zu begreifen ist. Man muss in sich hineinspüren, wenn man herausfinden will, ob das für einen stimmig wäre.

Warum verfliegen Zeit und Raum einfach, wenn wir uns hingeben?

Dabei bleibt es völlig egal, welcher Art diese Hingabe ist. Auch die Stunden, die wir mit einem geliebten Menschen oder einem Tier verbringen, ein fesselndes Buch lesen oder einen spannenden Film schauen, katapultieren uns heraus aus diesem linearen Zeitgefüge. Unsere Hingabe an das, was wir gerade tun, ist dann so groß, dass dieses Wunder geschehen kann. Letztendlich lassen wir uns los und gehen in unser inneres Reich, das weder Zeit noch Raum kennt. Rein energetisch gesehen, ist das möglich, denn Energien können problemlos nebeneinander existieren. Erst die Form, würde sie sichtbar machen und die Materie wiederum ist Teil der polaren Welt. Deswegen können wir Menschen auch immer nur eine Form nach der anderen oder wechselweise erkennen, gut und böse, hell und dunkel, Freiheit oder Sicherheit, wir werten oder teilen auf! Das macht unser Leben oft sehr schwer.

Sind aber Zeit und Raum vergessen, dann fallen all diese Probleme von uns ab, wir werden leicht, wir befinden uns im Schwebezustand, wir sind reine, schöpferische Energie!

Wäre das unser Normalzustand, was hätten wir für ein sagenhaftes und erfülltes Leben. Wir wären im Paradies! Doch das scheint wohl nicht so vorgesehen. Wir sind hier, um uns zu entwickeln, unsere Seele will Erfahrungen sammeln, sie will lernen – um dann zu gegebener Zeit, wenn sie alles erfahren hat, für immer und ewig in diese Glückseligkeit zurückzukehren.

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